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Beschreibung nach Hermann Wagner (1882)*

Gemeiner Hopfen. Humulus lupulus Linn. Wurzelstock ausdauernd. Stengel einjährig, sich zu bedeutender Höhe an Gebüschen und Bäumen emporwindend. Blätter gegenständig, gestielt, breit herzförmig, tief 3 - 5lappig, grob und scharf gesägt. Blätter sehr rauh aber nicht nesselnd. Blüten zweihäusig; die männlichen in lockern Rispen in den obern Blattachseln, klein und gelblich grün. Blütenhülle 5teilig, Staubgefässe 5. Weibliche Blüten in kurz gestielten, blattachselständigen, eirundlichen oder kugeligen Aehren oder Köpfchen, ausgezeichnet durch ihre breiten, dachziegelähnlich sich deckenden Schuppenblätter, deren jedes zwei sitzende Blüten in seiner Achsel birgt. Das krugförmige Perigon umgiebt den Fruchtknoten bis zur Hälfte. Narben 2, lang und linealisch. Nach dem Verblühen vergrössern sich die Schuppen, umschliessen die samenähnlichen Früchtchen und bilden zapfenähnliche Fruchtstände, welche aromatischbittere Harzkörnchen aussondern.
In Gebüschen, Hecken und Wäldern verbreitet über ganz Europa, Mittel- und russisch Asien, ausgenommen den höhern Norden; als Bierwürze in Böhmen, Bayern, Franken u. a. O. häufig gebaut. ausdauernd Juni - August. Off. glandulae et strobili Lupuli.

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