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Sackträger · Psychidae

Bei den Sackträgern haben meistens nur die Männchen Flügel. Die Weibchen sind flügellos und haben häufig sogar zurückgebildete Beine, so dass sie den Gespinstsack nicht verlassen können.

Die Raupen der Sackträger bauen aus Pflanzenteilen, Erdpartikelchen und sonstigem Material einen Köcher, in den sie sich bei Gefahr zurückziehen können und durch den sie meist sehr gut getarnt sind.

Wenn die Raupe bereit zur Verpuppung ist, befestigt sie ihren Gespinstsack an einer Unterlage. Beim späteren Schlupf verlässt der Schmetterling diese Hülle am hinteren Ende. Die Weibchen bleiben zumeist in dem Sack und strecken, wenn überhaupt, nur ihren Vorderkörper heraus.

Bei einigen Arten findet die Paarung dann im Gespinstsack statt: Die paarungsbereiten Männchen haben einen teleskopartig ausfahrbaren Hinterleib, den sie sehr lang strecken und so bis ans Ende vom Gespinstsack des Weibchens hineinversenken können.


Apterona helicoidella
Schneckenhaus-Sackträger
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Canephora unicolor
Großer Sackträger
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Dahlica triquetrella
Dreikant-Zwerg-Sackträger
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Epichnopterix plumella
Kleiner Wollsackträger
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Psyche casta
Kleiner Rauchsackträger
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Sterrhopterix fusca
Laubholz-Sackträger
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Taleporia tubulosa
Röhren-Sackträger
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